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Sehenswertes im Ruppiner Land

Rheinsberg

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Angezeigt werden 7 Einträge aus Rheinsberg

Achim von Bredow 

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16831 Rheinsberg

Seit 1250 haben Bredows in der Mark Brandenburg, besonders im Havelland, ihre Spuren hinterlassen.
Erstmalig taucht 1251 in märkischen Urkunden der Ritter Arnoldus de Bredow als Besitzer des gleichnamigen osthavelländischen Dorfes auf. Arnoldus galt als wohlhabend und starb 1270.
Achim von Bredow war der Erneuerer der Kirche in Rheinsberg.  Bereits im 13. Jh., also noch vor der erstmaligen Erwähnung Rheinsbergs, gab es hier eine Kirche. Ein Teil davon wurde Mitte des 16. Jh.s im Osten in das heutige Gebäude integriert. Das genaue Jahr steht im Chorgewölbe: 1568. St. Laurentius gilt als einziger erhaltener Renaissance-Kirchenbau in der Mark Brandenburg. Der Ausbau der Kirche fiel in jene Zeit, als das Adelsgeschlecht derer von Bredow in Rheinsberg das Sagen hatte. Das bredowsche Familienwappen befindet sich an mehreren Stellen im Innenraum. Die Hauptsehenswürdigkeit in der Rheinsberger Kirche ist das große, kunstvoll gearbeitete Grabmonument Achims von Bredow. Es ist ein Denkmal von ganz ungewöhnlichen Dimensionen, das bei wenigstens zehn Fuß Breite gewiß die doppelte Höhe hat und besteht aus vier klar gegliederten Teilen. Oben das bredowsche Wappen, zu beiden Seiten von allegorischen Figuren eingefaßt. In Lebensgröße die Figur Achim von Bredow und seiner Gemahlin, geb. Anna von Arnim.
Die Familie herrschte  mehr als 150 Jahre über die Stadt.
Achim von Bredow starb 1594.



Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff 

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16831 Rheinsberg

Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff war einer der herausragenden Architekten und Baumeister im Preußen des 18. Jahrhunderts.
1699 im heutigen Polen geboren, schlug Knobelsdorff zunächst die Offizierslaufbahn ein. Ab 1729 Architekturstudium in Dresden. Seine Lehrmeister waren bekannte Größen wie Pesne und Kemmeter. Nach Studienreisen, die ihn nach Paris und Italien führten, holte ihn Kronprinz Friedrich nach Rheinsberg. Hier setzte Knobelsdorff den Umbau des Schlosses fort, den Kemmeter begonnen hatte und wurde 1740 mit dem Wiederaufbau von Rheinsberg (nach dem großen Stadtbrand) beauftragt. Knobelsdorff gab der Innenstadt den rechtwinkligen Grundriss und die großzügig breiten Straßen in Form mehrerer Karrees. 1753 starb Knobelsdorff in Berlin.
Zu seinen bekanntesten Bauwerken gehören:
das Berliner Opernhaus,
der Berliner Tiergarten,
Schloss Sanssouci in Potsdam
sowie Veränderungen der Stadtschlösser Charlottenburg und Potsdam.


Hans Joachim von Zieten 

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16831 Rheinsberg

Berühmter Reitergeneral der preußischen Geschichte und enger Vertrauter König Friedrichs des Großen.
Ab 1741 stand er im Dienste Friedrich II und zeichnete sich durch Gefechte aus. Dafür wird er zum Oberstleutnant im Leibhusarenregiment befördert und erhält den Orden Pour le Mèrite. Im Siebenjährigen Krieg (1756-1763) wird Zieten zum Generalleutnant befördert und bei Abwesenheit des Königs mit dem Oberbefehl der preußischen Armee betraut.
Seine letzten Lebensjahre verbringt er abwechselnd in Berlin und auf seinem Gut Wustrau. Hier wird er häufig vom König besucht.

kurze Biografie
14.05.1699 in Wustrau bei Neuruppin als Sohn eines Landedelmannes geboren
1715 Freikorporal im Regiment General von Schwendy auf Bukow
1724 Gesuch um Beförderung an den Soldatenkönig. Zieten nimmt den Abschied
         und zieht sich auf seine Güter zurück
1726 Anstellung als Oberleutnant beim Dragonerregiment Wuthenow aus
         Insterburg
1730 Eintritt in Freikompanie der Husaren
1731 zum Rittmeister befördert und 1736 zum Major
1737 heiratet er Fräulein von Jürgas
1741 bricht der Schlesische Krieg aus, Zieten zeichnet sich im Gefecht mit den
         Österreichern aus. Er wird Oberst und bekommt ein eigenes Regiment,
         "Husarenregiment Joachim von Zieten", das bis 1918 besteht.
         Beschäftigt sich mit der Arbeit an der Reorganisation der preußischen Reiterei
1744 legendäres Husarenregiment Nr. 2 rückt bis Budweis vor
1756 bis 1763 Ausbruch des Siebenjährigen Krieges, Zieten übernimmt hohes
         Kommando im friderizianischen Heer und zeichnet sich durch viele Schlachten
         aus. Beförderung zum Generalleutnant

26.01.1786 starb Zieten in Berlin. Sein Grab befindet sich an der Kirche zu Wustrau.
        


Kronprinz Friedrich 

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16831 Rheinsberg

Kronprinz Friedrich, besser bekannt als Friedrich der Große, ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten die man mit Rheinsberg in Verbindung bringt.
Nachdem er bereits seit 1732 Regimentskommandeur in Neuruppin war lebte er von 1736 bis zu seinem Regierungsantritt 1740 in der kleinen Stadt.
Für Friedrich wurde das kleine Landschlößchen zur dreiflügeligen Anlage umgebaut. Hier widmete er sich seinen vielfältigen Interessen, geprägt von
- Literatur
- Philosophie
- Wissenschaft
- Musik.
Am Rheinsberger Hof herrschten die Musen und der Kronprinz pflegte Kontakte zu vielen Intellektuellen Europas, u. a. zum französichen Philosophen Voltaire.
Mit der Thronfolge kehrte Friedrich Rheinsberg den Rücken und schenkte es 1744 seinem Bruder Heinrich.

kurze Biogafie
1712   Geburt Friedrichs als ältester Sohn von Friedrich Wilhelm von Hohenzollern
           und Sophie Dorothea von Hannover
1716   Erziehung durch den französischen Calvinisten de Jardun beginnt
1730   - Konflikte mit dem Vater und Fluchtversuch nach England
           - Gefangenschaft in Küstrin, Hinrichtung seines Freundes u. Beraters Katte
1731   Friedrich unterwirft sich seinem Vater
1732   Kommandeur des 1. Bataillons des "Regiments Kronprinz" in Neuruppin
1733   Heirat mit Elisabeth Christine von Braunschweig
1736   Umzug von Neuruppin nach Rheinsberg
1738   Kontakte zu den Freimaurern
1739   Friedrich schreibt den Antimachiavell
           (Fürsten sollen sich dem Wohl ihres Landes unterordnen)
1740   Antritt der preußischen Thronfolge als Friedrich II.
           - im Dezember Beginn des Ersten Schlesischen Krieges
1745   Erbauung von Schloß Sanssouci in Potsdam nach eigenen Entwürfen
1750   Voltaire zu Gast in Sanssouci
1752   erstes politisches Testament
1756   Beginn des Siebenjährigen Krieges
1768   zweites politisches Testament
1772   auf Friedrichs Anregung Erste Teilung Polens zwischen Österreich, Rußland und Preußen
1785   Gründung des Deutschen Fürstenbundes
1786   Friedrich der Große stirbt in Sanssouci


Kurt Tucholsky 

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16831 Rheinsberg

Anfang des 20.Jahrhunderts löste ein kleines unscheinbares Büchlein größere Touristenströme in die nördliche Mark Brandenburg aus. "Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte" - die Leichtigkeit in seinem Schreibstil und die satirische Schreibweise Tucholskys lassen das Buch zu einem Bestseller werden. Ein amouröses Wochenende, das Tucholsky hier mit seiner Freundin Else Weil verbrachte und in seinem Buch beschreibt, macht Rheinsberg berühmt.
Größere Bedeutung jedoch erlangte er durch seine Beiträge im sozialdemokratischen "Vorwärts" , in der "Schaubühne" und durch mehrere Bücher.

kurze Biografie
1890   Geburt Kurt Tucholskys in Berlin
1899   Aufnahme ins Französische Gymnasium
1907   erste Veröffentlichung im "Ulk"
1909   Jurastudium an der Friedrich-Wilhelm-Universität
1911   kulturkritische Beiträge im "Vorwärts"
1912   - Erzählung "Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte" erscheint
           - Eröffnung der "Bücherbar"
1913   - erster Beitrag in der "Schaubühne"
           - Buch " Der Zeitsparer" erscheint
1915   Einberufung in die Armee
1919   Beginn der "Militaria"-Artikel in der "Weltbühne";
           Aktivitäten in der Friedensbewegung
1924   Korrespondent der "Weltbühne" in Paris
1928   viele Reisen, u. a. nach Schweden
1929   - Bilderbuch "Deutschland, Deutschland, über alles" erscheint
           - Hindas bei Göteborg wird dauernder Aufenthaltsort
1931   - Aufsatz "Der bewachte Kriegsschauplatz" in der "Weltbühne",
              enthält den Satz "Soldaten sind Mörder"
           - Prozeß gegen Herausgeber von Ossietzky
1933   Verbrennung von Tucholskys Büchern in Deutschland
1935   - Bemühung um Freilassung Carl von Ossietzkys
           - am 21. Dezember Tod durch Überdosis Schlafmittel
           - auf dem Friedhof in Mariefred (Partnerstadt von Rheinsberg) begraben


Prinz Heinrich 

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16831 Rheinsberg

Prinz Heinrich von Preußen (1726-1802)

- jüngster Bruder des Kronprinzen Friedrich
- bekam Rheinsberg 1744 geschenkt 
   (laut Auflage durfte er erst nach seiner Eheschließung dort einziehen)
- 1752 Eheschließung mit Wilhelmine von Hessen-Kassel 
- Heinrich galt seinerzeit als geschickter Feldherr und Stratege
- seine militärische Laufbahn begann 1735, Eintritt als Fähnrich in das 6. Regiment
- 1739 wurde er Sekondeleutnant
- ein Jahr später Regimentskommandeur in Potsdam
- Friedrich II. nahm ihn mit in die Schlesischen Kriege
- im Siebenjährigen Krieg (1756-63) wurden unter Heinrichs Befehl erfolgreiche
   Schlachten geschlagen

Nach dem Krieg kam es zu Spannungen zwischen den Brüdern und der Prinz zog sich nach Rheinsberg zurück. Unterbrochen von einigen diplomatischen Missionen verbrachte er hier die Zeit bis zu seinem Tod. Er gab sich der Philosophie, den Wissenschaften und Künsten hin und war für die Entwicklung der Stadt Rheinsberg und des Schlosses von großer Bedeutung. Im Schlosspark ließ er eine Grabpyramide bauen, in der er 1802 beigesetzt wurde.


Theodor Fontane 

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16831 Rheinsberg

Theodor Fontane, Apothekerssohn aus Neuruppin war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Deutschlands einziger bürgerlicher Schriftsteller.
Inspiriert vom Anblick des Wasserschlosses und die Erinnerung daran, verfaßte er verstärkt Geschichten seiner Heimat. z.B. "Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Im ersten Band "Die Grafschaft Ruppin" stellt Fontane u.a. die Stadt Rheinsberg und ihre Hofgesellschaft vor.

kurze Biografie
1819      Geburt Theodor Fontanes
1827      Umzug der Familie Fontane nach Swinemünde
1832-33 Besuch des Gymnasiums Neuruppin
1836-49 Apothekerjahre Approbation zum Apotheker erster Klasse (1847)
1848      Teilnahme an Berliner Straßenkämpfen
1849-50 Korrespondent der "Dresdner Zeitung"
1850      Eheschließung mit Emilie Rouanet-Kummer
1851      Geburt des ersten Sohnes George Emile
              Tätigkeit in der "Zentralstelle für Presseangelegenheiten" der
               preußischen Regierung
1852      Korrespondent in London
1855-59 Aufenthalt in London
1859      Übersiedlung der Familie nach Berlin, bis 1898 ständiger Wohnsitz
1870-90 Theaterrezensent der "Vossischen Zeitung"
1876      Ständiger Sekretär der Akademie der Künste in Berlin
1878-98 freier Schriftsteller
1888      Gründung eines eigenen Verlages in Berlin (Friedrich Fontane)
1892      Schwere Erkrankung
1894      Ehrung Fontanes zum "Doctor honoris causa"
              der Berliner Philosophischen Universität
1898      Tod Theodor Fontanes
               beigesetzt auf dem Friedhof der Französischen Reformierten Gemeinde
               in Berlin



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